Praktikum / Masterthesis im Bereich Technischer Support

Zur Unterstützung des technischen Supports bieten wir ein Praktikum / eine Abschlussarbeit zu dem Thema „Programm-Modul Rotordynamik Lateral“ an.


Themenkurzbeschreibung:

FIMA ist ein Hersteller von Turbomaschinen für die chemische Industrie. Unsere Zentrifugalverdichter erzeugen hohe Druckdifferenzen und benötigen hierzu relativ hohe Drehzahlen, der Betrieb erfolgt üblicherweise oberhalb der ersten biegekritischen Drehzahl. Als Hersteller von Sondermaschinen mit der typischen Losgröße „ein Stück“ muss für jede Maschine eine rotordynamische Vorabberechnung der Lateralschwingungen des Rotors erfolgen.


Die Berechnung muss Kreiseleffekte berücksichtigen, da diese bei den üblichen Rotoren einen dominanten Einfluss darstellen. Zudem muss der Einfluss der Steifigkeit und der Dämpfung der Lagerung, meist einer Gleitlagerung, berücksichtigt werden.


Speziell bei diesen Anwendungen werden mittlerweile „äußere Quetschöldämpfungen“ eingesetzt. Diese werden durch einen eingeschlossenen schmalen Ölfilm realisiert, der das eigentliche Lager umgibt. Dabei ergeben sich typischerweise hohe Dämpfungswerte und sehr weiche Lagerabstützungen, so dass damit selbst Wälzlager im Bereich der kritischen Drehzahl betrieben werden können.

Ihre Aufgaben:

Analytische Vorbetrachtung

  • Erstellung der Bewegungsgleichungen für einen einzelnen Wellenabschnitt.
  • Zusammenbau zum Gesamtsystem unter Berücksichtigung der Zusatzmassen und radialen Lagerungen.
  • Berücksichtigung der dynamischen Effekte der „Verkippung“ der Welle im Bereich des Axiallagers.
  • Berücksichtigung der Steifigkeit des Laufrades als „Gelenksteifigkeit“ mit bereits bekannten analytischen Beziehungen.
  • Als Wellenkonfiguration sind die zwei Varianten „fliegend gelagerter Rotor“ und „beidseitig gelagerter Rotor“ ausreichend. In beiden Fällen kann von 2 Radiallagern und einem Axiallager ausgegangen werden.


Numerik

  • Auswahl geeigneter numerischer Verfahren zur Ermittlung der Zwangsschwingungen und zur Lösung des Eigenwertproblems.
  • Programmierung des gewählten Algorithmus mit Embarcadero Delphi 10. Routinen zur bequemen Ein- und Ausgabe von Daten sind nicht Bestandteil der Arbeit. Es genügt eine funktionierende Berechnung mit rudimentärer Ausgabe.


Überprüfung

  • Die Überprüfung erfolgt anhand eines einfachen Rotors.
  • Im ersten Schritt werden die Stillstandseigenfrequenzen mit einer FEM-Berechnung verglichen. Die FEM-Daten werden von FIMA bereitgestellt.
  • Im zweiten Schritt wird die Modellbildung und der Algorithmus mit einem genormten sogenannten „Unbalanced Rotor Response Verification Test“ nach API 617 praktisch verifiziert. Hierzu steht ein geeigneter Prüfstand zur Verfügung.


Nutzen Sie die Chance und lernen Sie ein mittelständisches Unternehmen kennen, das Ihnen einen Blick in den Ablauf eines international agierenden Spezialisten in der Strömungstechnik ermöglicht.
 

Ihr Ansprechpartner

Jürgen Kuczera

Telefon: +49 7973 693-678
Fax: +49 7973 693-672
E-Mail: bewerbung@remove.this.fima.de

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